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Nur noch 40 Jahre gefangenen Fisch aus dem Meer? |
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Geschrieben von Administrator
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Dienstag, 21 November 2006 |
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Sollten die Überfischung der Meere und die Zerstörung der maritimen
Lebensräume mit dem gleichen Tempo voranschreiten wie bisher, drohe den
meisten Populationen von Fischen und Meeresfrüchten bis 2048 der
Zusammenbruch.
In einer im „Science"-Magazin veröffentlichten Studie vergleichen die
Meeresbiologen wissenschaftliche Daten bis zurück in die 1960er Jahre
mit historischem Material von über 1000 Jahren. Die Forscher kommen zu
dem Schluss, dass schon heute die Vielfalt extrem abgenommen hat und
knapp 30 Prozent der Fisch- und Meerestierarten vor dem Zusammenbruch
stehen.

„In dem wir die Arten verlieren, verliert auch das gesamte Ökosystem
seine Produktivität und Stabilität", warnte Meeresbiologe Bors Worm, einer der Autoren der Studie. Je geringer die
Anzahl an Fisch- und Meerestierarten sei, umso anfälliger würden die
Meere für externe Schocks wie etwa den globalen Klimawandel. „Diese
Studie zeigt ganz klar, dass wir 2050 kaum noch lebende Fischbestände
haben werden", sagte „Science"-Geschäftsführer Andrew Sugden. „Die
Arbeit zeigt aber auch, dass es noch nicht zu spät ist zu handeln." |